Eintracht-Coach: „Kann nicht für alle die Hand ins Feuer legen“

Eintracht Frankfurts Trainer Adi Hütter (50) will weitere Verfehlungen von Bundesliga-Spielern und Trainern nach dem pikanten Handy-Video von Herthas Salomon Kalou (34) nicht ausschließen.

Vielleicht passiere „der eine oder andere Fehltritt, der unbewusst ist“, sagte der Österreicher am Freitag in Frankfurt und meinte damit zum Beispiel Situationen beim Jubel oder bei Anweisungen der Trainer an der Seitenlinie.

„Wir Protagonisten versuchen, uns daran zu halten, um Bundesliga spielen zu können“, sagte der Coach. Er könne aber „nicht für alle die Hand ins Feuer legen“.

Außer den 22 Aktiven und den Schiedsrichtern müssen bei den Geisterspielen alle Beteiligten Mund- und Nasenschutz tragen, auch die Trainer, die ebenfalls regelmäßig auf das Virus getestet werden. Auf die Frage, ob er dafür Verständnis habe, antwortete Hütter: „Wenn die Auflagen so sind, dann müssen wir uns daran halten. Da brauchen wir keine Extrawurst haben.“

(dpa)