Für die Revanche darf’s auch der schmutzige Sieg sein

Nach dem rauschenden Fest von Eintracht Frankfurt gegen Leipzig würde Adi Hütter gegen Augsburg auch ein wenig glanzvoller Sieg reichen. Der Coach warnt aber vor dem Gegner – und hat eine Rechnung zu begleichen.

Adi Hütter hat es nicht vergessen. Es war der vierte Spieltag, Eintracht Frankfurt war ordentlich in die Saison gestartet – und verlor völlig verdient mit 1:2 beim FC Augsburg, der bis dahin noch sieglos war. Heute, im Februar, stehen die Fuggerstädter sogar vor den Hessen. „Wir wollen Revanche nehmen“, kündigt Hütter daher an.

Dabei ist es nicht so, dass es für die Eintracht nur ein schlechtes Spiel war. Gegen den FCA haben die Frankfurter insgesamt eine miese Bilanz. Bei 15 Aufeinandertreffen gab es sieben Pleiten, fünf Remis und nur drei Siege. Augsburg ist für die Eintracht ein kleiner Angstgegner. „Wir möchten diese Statistik ändern“, betont Hütter.

Daher muss es aus Sicht der Hessen am Freitagabend (20.30 Uhr) auch gar keine Gala wie gegen Leipzig im Pokal unter der Woche geben. „Wenn wir einen schmutzigen Sieg landen, bin ich auch zufrieden“, gesteht Hütter. Hauptsache, die punktetechnisch gute Rückrunde der Eintracht geht auch gegen Augsburg weiter. „Wir müssen den Schwung und das Vertrauen mitnehmen“, so der Trainer.

Der Eintracht-Coach weiß aber durchaus zu unterscheiden und hat die Partie in Düsseldorf am verganenen Wochenende nicht vergessen. „Wir dürfen kein Spiel wie gegen die Fortuna anbieten“, fordert Hütter. „Wenn wir taktisch diszipliniert sind, sieht man, was möglich ist. Das war gegen Düsseldorf nicht der Fall.“ Das Gegenbeispiel sei der Pokal-Erfolg gegen Leipzig gewesen. „Wenn wir so spielen wie gegen RB, können wir jeden schlagen.“

Hessenschau