Inter Mailand will Filip Kostic

Filip Kostic spielt bei Eintracht Frankfurt erneut eine starke Saison, ist absoluter Leistungsträger. Nun hat der Serbe offenbar erneut das Interesse von Inter Mailand geweckt, das einem Bericht zufolge einen Sommer-Transfer von Kostic plant.

Droht Eintracht Frankfurt im Sommer der nächste prominente Abgang? Im vergangenen Sommer brach mit den Transfers von Ante Rebic (zu AC Mailand), Luka Jovic (Real Madrid) und Sébastien Haller (West Ham United) die „Büffelherde“ weg. Mit Außenstürmer Filip Kostic blieb ein wesentlicher Leistungsträger der SGE aber erhalten – und das obwohl Inter Mailand wohl 40 Millionen Euro für einen Wechsel bot. Nun will es der italienische Spitzenklub aber offenbar erneut versuchen: Einem Bericht von Tuttosport zufolge planen die Nerazzurri erneut eine Verpflichtung des 27-Jährigen im kommenden Sommer.

Demnach sucht Inter-Trainer Antonio Conte nach einer Verstärkung für die linke Außenbahn. Sein Favorit dabei soll allerdings nicht Kostic sein, sondern Chelsea-Profi Marcos Alonso. Sollte eine Verpflichtung des Spaniers nicht gelingen, sei Kostic Contes Plan B. Frankfurt könnte dann ein sattes Transferplus einfahren: Kostic war nach Ausleihe in der vergangenen Saison im Sommer 2019 für sechs Millionen Euro fest vom Hamburger SV verpflichtet worden. Nun taxiert das Portal transfermarkt.de seinen Marktwert auf 38 Millionen Euro. Kostic spielt in Frankfurt wie schon im letzten Jahr eine starke Saison, ist im Team von Trainer Adi Hütter absoluter Leistungsträger. In 38 Spielen in Bundesliga, DFB-Pokal und Europa League erzielte er 12 Tore und steuerte 15 Vorlagen bei, zog mit der Eintracht ins DFB-Pokal-Halbfinale und ins Europa-League-Viertelfinale ein. Zuletzt machte er allerdings negativ auf sich aufmerksam, als er beim 2:0-Pokal-Erfolg gegen Werder Bremen wegen eines rüden Fouls an Ömer Toprak mit Roter Karte vom Platz gestellt wurde.

Während sich Marcos Alonso mit Spanien im Sommer sicher bei der Europameisterschaft präsentieren kann, muss Kostic um das Turnier noch bangen: Mit Serbien wurde er in der EM-Qualifikation nur Dritter. Ende März geht es zunächst gegen Norwegen in den Playoffs um die Qualifikation für das Jubiläumsturnier.

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