Neue Hoffnung bei Kostic

Die Corona-Krise hat auch die Transferpläne von Eintracht Frankfurt über den Haufen geworfen. Die Kehrseite der Medaille: Mit Flip Kostic könnte einer der wichtigsten Spieler im Kader nun doch bleiben. Interessierte Klubs könnten angesichts der ungewissen Zukunft einen Rückzieher im Poker um den Serben machen.

Trotz aller Wechsel-Gerüchte und -Absichten ist ein Verbleib von Filip Kostic bei der Eintracht laut „Sport Bild“ mittlerweile wieder eine „realistische Option“. Noch bis vor wenigen Wochen sah das anders aus. Ein Abgang des Flügelspielers schien sicher, Klubs standen angeblich Schlange, um den 27-Jährigen vom Main loszueisen.

Die gravierenden Auswirkungen der Corona-Krise könnten der Eintracht nun aber in die Karten spielen. Noch ist nicht klar, welchen finanziellen Schaden die Klubs auffangen müssen. Mond-Gehälter und Mega-Ablösen werden im Transfer-Sommer 2020 aber wohl nicht geboten werden.

Ob die 40 Millionen Euro, die Inter Mailand im letzten Jahr für Kostic bot, erneut aufgerufen werden, ist eher unwahrscheinlich. Außerdem soll der Serbe bei Inter-Coach Antonio Conte nicht die Nummer eins auf der Wunschliste sein. Ein ganz heißer Interessent würde damit womöglich aus dem Poker aussteigen.

Ein anderer Spieler wird die Frankfurter dagegen ganz sicher verlassen. Das 18-jährige Talent Abdulkerim Cakar hat dem Klub nach gescheiterten Gehaltsverhandlungen mitgeteilt, dass es sich Angebote anderer Bundesligaklubs anhören wird.

Hintergrund der Trennung: Cakars Jugendvertrag läuft im Sommer aus. Frankfurt wollte den Youngster gerne halten, unterbreitete per Mail aber lediglich ein Angebot, das laut „Sport Bild“ weit unter 100.000 Euro gelegen haben soll. Der junge Offensivspieler verlangte mehr, die Eintracht lehnte ab. Daraufhin erklärte Cakar seinen Abschied.

Sport1